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Bezirksausschuss schlägt Umlage auf Hundesteuer vor PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 30. März 2010 um 10:16 Uhr

Um die zusätzlichen Kosten für die Aufstellung von 4 weiteren Hundebeutelspendern sowie die daraus entstehenden Folgekosten wie Leerung, Ersetzen der Kotbeutel etc. zu finanzieren, schlägt  die FDP im Bezirksausschuss Witzhelden vor, die Kosten auf die Hundesteuer umzulegen.  Herumliegender Hundekot von verantwortungslosen Hundebesitzern ist vielen ein Dorn im Auge, deshalb sollen die Kosten auch von den Verursachern übernommen werden und nicht auf die Allgemeinheit umgelegt werden, so die Idee des FDP-Bezirksvertreters auf der Bezirksausschusssitzung am 22. März 2010.

Ausgangspunkt der Idee war die Ablehnung der Anträge der UWG- und der BWL-Fraktionen an den Rat der Stadt Leichlingen vom Februar und März 2010, weitere Bello-Boxen in Witzhelden aufzustellen. Die Betreuung dieser Bello Boxen sollte durch bereits gewonnene Boxenpaten erfolgen. Der Vertreter der Stadt Leichlingen begründete und erläuterte die ablehnende Haltung der Stadt damit, dass die Anschaffungskosten (ca. 650 € pro Box ohne Beutel) und vor allem die damit verbundenen Folgekosten wie Personalgestellung zur Entleerung, Bevorratung etc. nicht finanzierbar seien.

Um trotzdem die Aufstellung weiterer Bello-Boxen zu ermöglichen, schlug der Vertreter der FDP im Bezirksausschuss, vor die Kosten für die Aufstellung sowie des Unterhalts  zweckgebunden auf die Hundebesitzer umzulegen.  Der Vorschlag wurde vom Bezirksausschuss mit Mehrheit angenommen und soll nun im Rat der Stadt Leichlingen diskutiert werden. Ob der Stadtrat dem Vorschlag folgt, ist jedoch völlig offen.

 
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