FDP Leichlingen
FDP Leichlingen
Willkommen bei den Freien Demokraten Leichlingen
FDP Ortsverband Leichlingen
Wir machen für Sie liberale Politik vor Ort. Dabei setzen wir auf mehr Chancen durch mehr Freiheit.
Uns sind Lust auf Fortschritt, Liebe zur Freiheit, faire Spielregeln und Verantwortung für die Zukunft Kernanliegen.
Als Freie Demokraten wollen wir helfen, Chancen zu schaffen und zu nutzen, damit jeder selbstbestimmt und eigenverantwortlich in einem liberalen, handlungsfähigen Rechtsstaat mit sozialer Marktwirtschaft leben kann, wobei wir intakte ökologische und ökonomische Lebensgrundlagen für kommende Generationen hinterlassen wollen.
Unsere obersten Ziele sind beste Bildung für jeden, Vorankommen durch eigene Leistung, Selbstbestimmtheit in allen Lebenslagen, Freiheit und Menschenrechte, Politik, die rechnen kann und Nachhaltigkeit durch Innovation.
Inhalte
Bildung
Bildung ist die Grundlage unserer Zukunft!
Wir setzen uns ein für eine zukunftsorientierte Bildung in unseren Schulen. Wir brauchen dringend mehr Investitionen in moderne digitale Ausstattung und kleinere Klassen, um allen Kindern gerecht zu werden. Wir fordern mehr Autonomie für unsere Schulen, damit sie besser auf lokale Bedürfnisse reagieren können, und eine stärkere Einbindung von Eltern und Lehrkräften. Zudem müssen wir den Lehrkräftemangel aktiv bekämpfen und den Ausbau von Ganztagsangeboten vorantreiben.
Infrastruktur
Die Infrastruktur unserer Kommunen ist das Rückgrat unserer Lebensqualität und wirtschaftlichen Entwicklung.
Doch marode Straßen, veraltete Schulen und eine unzureichende digitale Infrastruktur zeigen dringenden Handlungsbedarf. Wir brauchen Investitionen, die Prioritäten setzen: Bildungseinrichtungen, Mobilität und Digitalisierung müssen ganz oben stehen. Gleichzeitig müssen Bürokratie und Förderprozesse entschlackt werden, um Projekte schneller umzusetzen. Ein modernes, vernetztes NRW beginnt in jeder einzelnen Kommune – hier wollen wir ansetzen und gemeinsam wachsen.
Finanzpolitik
Die finanzielle Ausstattung der Kommunen ist der Schlüssel zu Handlungsfähigkeit und Gestaltungskraft.
Viele Städte und Gemeinden in NRW kämpfen mit Altschulden und unzureichenden Mitteln, während die Aufgaben stetig zunehmen. Leichlingen gehört noch nicht dazu. Trotzdem fordern wir eine nachhaltige Finanzreform, die Kommunen von strukturellen Defiziten befreit und Planungssicherheit schafft. Gleichzeitig müssen Eigenverantwortung und Effizienz gestärkt werden. Nur so können wir kommunale Selbstverwaltung sichern und die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger verbessern.
Mit Volldampf in die hohe Verschuldung - ein Beitrag zur aktuellen Haushaltslage
Einwanderung
Migration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Solidarität und Lösungen auf allen Ebenen erfordert.
Unsere Kommunen, dazu zählt auch Leichlingen, leisten Großartiges, sind aber zunehmend überfordert – sei es durch fehlenden Wohnraum, überlastete Schulen oder unzureichende personelle Ressourcen in den Verwaltungen. Wir brauchen dringend eine bessere Koordinierung zwischen Bund, Land und Kommunen. Finanzielle Mittel müssen auskömmlich und zielgerichtet bereitgestellt werden. Gleichzeitig sollten wir den Fokus auf Integration legen: durch schnellere Verfahren, Sprachförderung und bessere Unterstützung für Ehrenamtliche. Kommunen können die Herausforderungen bewältigen, wenn sie nicht allein gelassen werden.
Mobilität
Mobilität ist ein Grundpfeiler gleichwertiger Lebensverhältnisse
Doch ländliche Kommunen wie Leichlingen stehen hier vor großen Herausforderungen. Der öffentliche Nahverkehr ist oft unzureichend, Fahrpläne passen nicht zum Bedarf, und der Anschluss an urbane Zentren wie Köln und Düsseldorf fehlt. Ein S-Bahn-Anschluss muss her. Wir müssen den ländlichen Raum stärker in den Fokus nehmen: flexible Lösungen wie On-Demand-Services, bessere Radwege und innovative Projekte wie Rufbusse oder Carsharing-Angebote können den Alltag spürbar erleichtern. Mobilität muss auch im ländlichen Raum verlässlich, bezahlbar und zukunftsorientiert gestaltet werden.
Wirtschaft und Mittelstand
Die lokale Wirtschaft und der Mittelstand sind das Rückgrat unserer Kommune – sie schaffen Arbeitsplätze, fördern Innovation und stärken die Gemeinschaft. Doch steigende Energiepreise, Bürokratie und der Fachkräftemangel setzen viele Betriebe unter Druck. Wir brauchen klare Unterstützung: weniger Bürokratie, gezielte Förderprogramme und den Ausbau von Gewerbeflächen. Gleichzeitig müssen wir digitale Transformation und Nachhaltigkeit vorantreiben, um den Mittelstand zukunftssicher zu machen. Durch eine enge Partnerschaft zwischen Kommunen, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen können wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe sichern und unsere Standorte attraktiv halten.
Finanzlage und Handlungsfähigkeit der Kommunen in NRW
die finanzielle Lage der Kommunen in NRW hat einen historischen Tiefpunkt erreicht. Während landesweit über strukturelle Unterfinanzierung debattiert wird, zeigt der aktuelle Haushaltsplan-Entwurf der Stadt Leichlingen für 2026 die dramatischen Auswirkungen vor Ort in aller Deutlichkeit.
Eine Aufarbeitung der aktuellen Finanzlage und die besorgniserregende Verschuldungsspirale unserer Stadt in einer detaillierten Analyse aufgearbeitet. Die Ergebnisse zeigen: Leichlingen steht vor einer „Herkulesaufgabe“, die unsere kommunale Selbstverwaltung existentiell bedroht.
Eigenkapitalverzehr:
Ein Drittel des städtischen Vermögens wird bis 2029 voraussichtlich zur Deckung laufender Kosten aufgezehrt sein.
Investitionsstau vs. Pflichtaufgaben:
Großprojekte wie das Schulzentrum und das Rathaus (ca. 200 Mio. Euro) binden die Handlungsfähigkeit auf Jahrzehnte bei nur minimaler Förderquote.
Steuerspirale:
Massive Erhöhungen der Grundsteuer B (auf 895 v.H.) und Gewerbesteuer sind bittere Notwendigkeit, um die formelle Haushaltssicherung knapp zu vermeiden.
Ortsvorstand der FDP Leichlingen
Martin Lindemann
Prof. Dr. Klaus Möllenhoff
Denise Wilming
David Rodrigues
Holger Koslowski
Maximilian Arsenio Laub
Michael Lintz
Wolfgang Sonnleitner
Stefan Wilming
Frederik Käding
Neuigkeiten
Zeit für mehr Netto vom Brutto❗ Martin Hagen: „Bis heute haben die Menschen für Staat und Sozialkassen gebuckelt, erst ab morgen landet Geld im eigenen Portemonnaie. Deutschland ist eines der Länder mit der höchsten Steuer- und Abgabenlast. Die geplante Reform der schwarz-roten Bundesregierung wird dies nicht verbessern, sondern verschlimmern. Die hohe Belastung wirkt sich insbesondere auf die hart arbeitende Mitte der Gesellschaft und die Wirtschaft negativ aus. Es braucht deshalb deutliche Entlastungen bei Steuern und Sozialabgaben. Der Abbau der kalten Progression muss institutionell verstetigt werden – die Anpassung des Steuertarifs an die Inflation darf kein Gnadenakt der Regierung mehr sein. Unser Ziel ist außerdem ein Vier-Stufen-Tarif bei der Einkommensteuer: 15, 25, 35 und in der Spitze maximal 42 Prozent. Das wäre ein echter Beitrag für ein einfaches und faires Steuersystem. Die Körperschaftsteuer muss schon 2027 gesenkt werden, um die Wirtschaft zu entlasten.“
Die geplante Reform des Bundesamtes für Verfassungsschutz wäre ein Tabubruch. Wolfgang Kubicki: „Der Verfassungsschutz soll künftig auch Minderjährige ab 16 Jahren als V-Leute anwerben können. Ja, Sie haben richtig gelesen: Der Staat, der Minderjährige für zu unmündig hält, Social Media zu benutzen, will 16- und 17-Jährige zu bezahlten Spitzeln machen können. Unsere Rechtsordnung hält diese Gruppe nicht für voll geschäftsfähig, weswegen man jetzt süffisant fragen könnte, ob die neuen V-Leute dem Verfassungsschutz künftig einen Elternbrief vorlegen müssen, der die geheimdienstliche Tätigkeit genehmigt. Aber dafür ist die Sache zu ernst. Hier werden moralische und ethische Grenzen überschritten, auch weil eine Tätigkeit für den Verfassungsschutz die Informanten in erhebliche Gefahr bringen kann.“
1️⃣ Dass die Bundesregierung verkündet hat, die FDP-Idee der Aktienrente umzusetzen, ist gut. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist deren Finanzierung über höhere Rentenbeiträge (!) jedoch fatal, weil noch weniger Netto vom Brutto übrig bleibt und dies die Lohnnebenkosten weiter steigen lässt. 2️⃣ Die von Bundesfamilienministerin Karin Prien vorgelegte angebliche Modernisierung des Elterngeldes ist tatsächlich eine Kürzung. Die Familien werden durch die Absenkung der Bezugsdauer auf zwölf Monate insgesamt weniger Geld zur Verfügung haben – trotz höherem Monatsbetrag. 3️⃣ Die Koalition hat angekündigt, die Pauschalbesteuerung von Minijobs von zwei Prozent auf fünf Prozent zu erhöhen. Millionen Menschen, die auf den Verdienst im Minijob angewiesen sind, hätten auf einen Schlag spürbar weniger Geld zur Verfügung. ❗️ Diese drei Belastungen sind nur die Spitze des Eisbergs – für Reformen, Einsparungen und Prioritätensetzungen hat die Regierung von Friedrich Merz keinen Mut.